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Da sprach der Herr zu ihm: Was hast du in deiner Hand? (2. Mose 4,2)

Gott hatte Mose eine große Aufgabe gegeben, und die konnte er nicht allein bewältigen. Mose hätte die Kinder Israels niemals ohne die Unterstützung der Führer des Volkes Israel aus Ägypten führen können. Aber wie sollten sie, als er zum Volk Israel nach 40 Jahren zurückkehrte, ihm je vertrauen? Gott gab Mose drei Zeichen um seine göttliche Berechtigung dafür den Führern des Volkes Israel zu demonstrieren. Doch die Demonstration begann mit der einfachen Frage: „Was hast du in deiner Hand?“

„Was hast du in deiner Hand?“ Diese Frage reflektiert ein wertvolles Prinzip der Art, wie Gott Menschen gebraucht; Gott gebrauchte das, was Mose zur Hand hatte. Die Jahre des Schafehütens waren nicht umsonst, denn diese Jahre gaben Mose die Dinge in die Hand, die er für Gottes Herrlichkeit gebrauchen konnte.

  • Gott nutzte den Stachel in Schamgars Hand (Richter 3,31)
  • Gott nutzte die Schleuder in Davids Hand (1. Samuel 17,49)
  • Gott nutzte den Kieferknochen eines Esels in Simsons Hand (Richter 15,15)
  • Gott nutzte fünf Brote und zwei Fische in der Hand eines kleinen Jungen (Johannes 6,9)

40 Jahre zuvor hielt Mose das königliche Zepter in der Hand. Gott nutzte das Zepter in Moses Hand aber nicht, sondern Er nutzte den einfachen Hirtenstab. Derselbe Stab sollte das Rote Meer teilen. Er sollte einen Stein schlagen, woraus dann Wasser hervorkam. Er sollte während eines Kampfes hochgehalten werden, bis Israel siegte. Dieser einfache Stock, den Mose so viele Jahre mit sich trug, sollte „der Stab Gottes“ genannt werden (2. Mose 4,20+17,9).

Was hat Gott in deine Hand gelegt? Es kann eine Gabe oder ein Talent sein oder eine Quelle, an die du nicht sehr oft denkst. Mose lief nicht herum und bewunderte den Hirtenstab, den er jeden Tag mit sich nahm. Doch Gott gebrauchte ihn zu großer Herrlichkeit.

Vielleicht denkst du, dass Gott dir etwas Neues in die Hand geben muss, bevor Er dich gebrauchen kann. Aber vielleicht hat Gott schon etwas in deine Hand gegeben, dass Er nutzen kann. Gott fragt dich dieselbe Frage, die er Mose gestellt hat: „Was hast du in deiner Hand?“ Die Antwort kann dir sagen, wie Gott dich heute gebrauchen will.

Von David Guzik

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