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In dgdev

Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, so dass er den Kindern Israels nachjagte, obwohl sie durch eine hohe Hand auszogen. (2.Mose 14,8)

Israel war auf dem Weg weg von Israel, als der Pharao entschied, dass das doch keine gute Idee war. Also schickte er die bestausgebildete Truppe hinter ihnen her. 600 Streitwagen rasten den wehrlosen Israeliten nach.

Doch das spielte keine Rolle, denn Israel vertraute auf Gott. Dieser Satz sagt es ganz deutlich: „Sie zogen durch eine hohe Hand aus.“ Der Pharao hatte seine Streitwagen, aber Israel war durch eine hohe Hand geschützt.

Der Gedanke hinter dem Ausdruck „hohe Hand“ beinhaltet eine Rebellion gegen Autorität. Dasselbe hebräische Wort kommt in 1. Könige 11,26-27 vor. Psalm 106,7-12 beschreibt diese Rebellion der Israeliten am Roten Meer: „Unsere Väter in Ägypten achteten nicht auf deine Wunder, sie gedachten nicht an deine große Gnade und waren widerspenstig am Meer, am Schilfmeer.“

Es scheint, dass die Israeliten jener Generation von Natur aus Rebellen waren. Diese rebellische Einstellung war gut, wenn sie gegen den Pharao ging. Aber sie war schlecht, wenn sie gegen den HERRN und gegen Mose ging.

Ist es schlecht ein Rebell zu sein? Es kommt darauf an gegen was man rebelliert. Es ist gut, wenn man gegen den Prinz der Mächte der Luft (den Teufel) rebelliert. Es ist gut, wenn man gegen das System der Welt, das Gott ablehnt, rebelliert. Es ist gut, wenn man gegen seine fleischliche Natur rebelliert. Es gibt eine Menge guter Rebellion, die Gott gutheißt! Das Problem ist, dass die meisten Rebellen gegen die falschen Dinge rebellieren.

Leider richtet sich unsere Rebellion allzu oft gegen den HERRN und die Autoritäten, die für Ihn stehen. Auf ihrem Weg zum verheißenen Land zeigte Israel eine Menge schlechter Rebellion. Aber in der Situation, die hier in 2. Mose 14,8 beschrieben wird, zeigten sie eine gute Art der Rebellion. Welche Art der Rebellion überwiegt in deinem Leben?

Von David Guzik

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